Was bedeutet der Begriff Bildfrequenz oder Bildrate? - Nexonik Sicherheitstechnik

Bildfrequenz/Bildrate

Was bedeutet der Begriff Bildfrequenz oder Bildrate?

Die Bildfrequenz oder auch Bildrate ist ein Begriff aus der Film- und Videotechnik. Sie bezeichnet die Anzahl der Einzelbilder, die pro Zeitspanne aufgenommen oder wiedergegeben werden und wird meist in der Einheit fps (englisch: frames per second) oder Hz (Hertz) angegeben.

Nexonik GmbH Bildfrequenz

Hochgeschwindigkeitskameras können schon mehrere Millionen davon besitzen. Diese werden dann oft für Zeitlupen gebraucht. Eine über der Flimmerfusionsfrequenz liegende Bildfrequenz sorgt für eine flimmerfreie Wahrnehmung. Wegen der Stroboskopischen Bewegung wird eine Sequenz von Einzelbildern als kontinuierliche Bewegung wahrgenommen.

Die Variable Bildfrequenz (englisch variable frame rate) ist ein Begriff aus dem Bereich der Videokompression für ein Feature, das von manchen Containerformaten unterstützt wird. Es erlaubt die Veränderung der Bildfrequenz beim Abspielen eines Videos. Zudem kann die Vorstellung einer festen Bildfrequenz komplett ignoriert werden und für jedes Bild ein eigener Timecode erstellt werden.

Die variable Bildfrequenz ist vor allem hilfreich, wenn ein Video eine große Anzahl komplett statischer Bilder enthält. In diesem Fall kann die Kompressionsrate verbessert werden.

Zudem kann man das Auftreten von Artefakten bei der Bildfrequenzkonvertierung verhindern, wenn ein Video eine Kombination von Abschnitten mit 24/25/30/50/60 fps enthält.

Das menschliche Auge nimmt bei etwa 14 bis 16 Bildern pro Sekunde (individuell verschieden) aufeinanderfolgende Bilder als bewegte (aber nicht unbedingt ruckelfreie) Szene wahr, weswegen die Bildfrequenz in der Anfangszeit der bewegten Bilder (Stummfilm­zeit), nach einer experimentellen Phase, auf 16 Bilder pro Sekunde festgelegt wurde. Auf dem zweiten internationalen Kongress der Filmhersteller von Paris 1909 wurden 1000 Bilder in der Minute festgelegt, 16⅔ Bilder pro Sekunde. Viele späte Stummfilme wurden jedoch mit höheren Bildfrequenzen, wie z. B. 22 Bildern pro Sekunde, aufgenommen. Mit der Einführung des Tonfilms wurde die Bildfrequenz auf 24 fps festgelegt.

Aktuelle Bildwechselfrequenzen sind 24 fps (bei vielen Kinofilmen), 48 fps (bei aufwendig produzierten neuen Kinofilmen und bei 3-D-Kino) und 60–240 fps (bei Computerspielen). Eine Bildsequenz, die mit einer niedrigen Bildfrequenz aufgenommen und mit normaler Geschwindigkeit abgespielt wird, nennt man Zeitraffer, bei einer hohen Frequenz spricht man von Zeitlupe.

Auch bei Digitalkameras wird heute oft eine maximale Bildfrequenz angegeben, mit der Bilder in Folge fotografiert werden können. Diese wird jedoch häufig nur für wenige Fotos aufrechterhalten, da die Bilddateien nicht so schnell gespeichert werden können, wie sie bei der Aufnahme entstehen, insbesondere wenn eher langsame Speicherkarten benutzt oder Bilder in einem Rohdatenformat gespeichert werden. Moderne Kameras können mit 20 Bildern pro Sekunde fotografieren.

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